Wassersäule (Außenzelt + Zeltboden)

 

Wassersäule (Außenzelt + Zeltboden)

Anhand der Wassersäule kann die Wasserdichtheit von verschiedenen Zelten verglichen werden.

Messverfahren

Um unterschiedliche Zelte, verschiedener Hersteller auf Ihre Wasserdichtigkeit zu überprüfen wurde ein einheitliches Messverfahren definiert.

Das Messverfahren läuft wie folgt ab (Hinweis: vereinfachte Darstellung). Auf das Zeltmaterial wird eine Säule, gefüllt mit Wasser, gestellt. Diese Säule ist in unserem Beispiel 3.000mm (3m) hoch und  von unten geöffnet. Dringt nun kein Wasser durch den Zeltstoff so hält erhält dieser eine Wassersäule von 3.000mm.

In der Praxis gestaltet sich die Durchführung etwas anders. Zu Beginn ist kein Wasserdruck vorhanden und nach und nach wird in einer normierten Dosierung Wasser hinzugegeben. Dringt der 3. Tropfen durch das Material ist die maximale Wassersäule erreicht. Ist das beispielsweise bei einer Wassersäule von 3.000 mm der Fall, kann das Zelt mit dieser Wassersäule gekennzeichnet werden.

Wann ist ein Zelt wasserdicht?

  • Außenzelt ab einer Wassersäule von 1.500 mm wasserdicht (nach DIN)
  • Zeltboden ab einer Wassersäule von 2.000mm wasserdicht (nach DIN)
  • Nähte sind Schwachstellen, doch sofern diese versiegelt sind ebenfalls wasserdicht.

Sind Baumwollzelte und TC-Zelte wasserdicht?

Obwohl die Angaben hinsichtlich der Wassersäule sehr gering sind ist der Naturstoff dennoch wasserdicht. Wird Baumwolle oder TC nass dehnt sich das offene Gewebe aus und stellt somit einen wasserdichten Schutz dar. Da sich das Baumwollgewebe erst ausdehnen muss um die Wasserdichtigkeit herzustellen kommt es zu sehr geringen Werten beim einheitlichen Messverfahren hinsichtlich der Wassersäule, was nicht bedeutet das diese Zelte nicht wasserdicht sind.

 

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